Felix brauste über Deutschland,.......
….am zweiten Januarwochenende, liebe Freunde und Fans der Zeubelrieder. Zuerst zog das Sturmtief Felix über Bayern hinweg, dann stürmte „unser Felix“ das Rheinland und verbreitete wohl Freunde und und Zufriedenheit unter der Bevölkerung, zumindest wohl beim weiblichen Teil der Bevölkerung. Ein Novum in der Geschichte der Zeubelrieder, zumindest seit dem ich mitspiele, wir hatten am vorvergangenen Wochenende unseren ersten Gig für dieses Jahr – noch vor der ersten Probe. Geschuldet war das Ganze einer Schnappsidee. Unser Freund, die närrische Frohnatur, Guido Menzenbach, sollte im Rheinland zum Faschingsprinz gekürt werden, samt seiner holden Prinzessin Karla. Unter uns gesagt, fand ich persönlich Männer in Strumpfhosen schon immer etwas suspekt, doch ich habe mich der mehrheitlichen Meinung des Kollektivs gebeugt und fuhr mit ins deutsche Zentrum des närrischen Treibens Richtung Köln. Guido organisierte den Transfer nach Eschcmar samt einer kulinarischen Bordverpflegung, die ihresgleichen suchte. Oder hat von Euch schon jemals einer Käse am Stiel gegessen? Jetzt wir und es war wirklich ein Genuss. Ebenso hatte Guido gegen die Dehydrierung unserer ausgemergelten Körper Vorsorge getroffen. Steve, Wolf, Bernhard, Heinz und Iggi waren leider nicht mit von der Partie, sie haben absolut etwas versäumt.Einige unserer Musiker haben das Tanzbein geschwungen, mein Lieber, das hatte ich von denen nicht erwartet. Ja der Wolf und unser Vorstand Michael legen des Öfteren eine kesse Sohle auf`s Parkett, auch Heinz lässt meist keine Gelegenheit aus, sich in Gentleman-Manier zu beweisen. Doch diese Kandidaten hatte keiner auf der Rechnung, mehr soll an dieser Stelle jedoch nicht verraten werden. Auch unsere Ergänzungsspieler, Jochen am Baß, Matze mit der Posaune und Andi am Schlagzeug hatten an diesem Abend ihren Spaß. Lange nach dem der letzte offizielle Gast das Pfarrheim, in dem die Veranstaltung stattfand, verlassen hatte, brauchen auch wir Zeubelrieder mit unseren „Gasteltern“ Richtung Bettstatt auf. Da mich mein langjähriger – nein Matze nicht Zellen-, sondern Zimmergenosse Heinz, versetzt hatte, musste ich mir einen neuen Schlafkumpel suchen und der war mit Josef schnell gefunden. Guido teilte uns mit, dass wir zu sechst im Hause seiner Mutter, der Granaten-Renate, nächtigen durften – sie hatte genug Platz für uns. Die Nacht war kurz aber erholsam, jedenfalls für die meisten von uns. Als unser Vorstand Michael am nächsten Morgen in unser Zimmer kam, kommentierte er nur: „Ihr zwei seid sagenhaft, ihr habt sogar zweistimmig geschnarcht. Das macht euch so leicht keiner nach!“ Und unser Vorstand hat immer Recht. Mit dem dann verhältnismäßig frühen Aufstehen hatte -außer vielleicht Matze- keiner Probleme. Wir nahmen unser Frühstück im Feuerwehrhaus ein, wobei sich der Hunger erstaunlicherweise bei e inigen meiner Kollegen nicht einzustellen vermochte. Plötzlich und unerwartet stieß Felix zu uns, ja, auch Felix............ Die Heimfahrt verlief dann sehr ruhig, kein Wunder unsere Stimmungskanone Matze (=Sängermatze) musste ja bereits sofort naht dem Auftritt mit unserem Chefchen Albrecht nach Hause, das muß wohl eine sehr trockene Heimfahrt gewesen sein. Auf alle Fälle war dies ein gelungenes Wochenende. Wir sehen uns am 13.06. wieder zum Oktoberfest, das wird wieder ein mords Spaß. Bleibt uns gewogen und- Come on Baby light my fire
Vielen Dank an Matze für die Bilder!
Herwig v. d. Z.
