Mein "bestes Stück".....
........liebe Fans und Freunde der Zeubelrieder muss einen schweren Gang gehen, doch dazu später mehr. Erst einmal darf ich meine Musikerkollegen und mich aus dem Winterschlaf, pardon, der Winterpause zurück melden. Am Abend der Walpurgisnacht begannen wir in Nenzenheim unsere diesjährige Saison. Mit auf dem Besen, oder besser der Bühne, waren Burghardt Haaf, der für Felix die Klampfenseiten bearbeitete, als auch Matze Kiesel, der die Posaunen verstärkte. Ein rundum gelungener Abend zauberte dem Veranstalter, den Festgästen und uns Musikern ein breites Grinsen ins Gesicht. Dieses Grinsen verstärkte sich bei uns Musikern noch, als uns unser Youngster Peter zu sich nach Hause in die Weinstube Kernwein nach Seinsheim auf einen Absacker-Kaffe einlud. Peter, das ist absolut zur Nachahmung empfohlen.
Der zweite Gig dieser Saison führte uns nach.........., richtig, Seinsheim. Hier war business as usual angesagt. Breites Grinsen bei Veranstalter. Gästen...........usw. Und da das hier ein klassisches Heimspiel von Peter Kernwein war, ahnt ihr sicher schon, was anschließend kam. Peters Mutter machte einen auf Rotkäppchen und hatte für uns eine Schwarzwälder Kirschtorte, sowie einige weitere Köstlichkeiten für uns zubereitet, die einem jeden Diabetiker zwar das Herz höherschlagen, aber auch den Blutzuckerspiegel in unendliche Höhen schießen lassen würden. Aber gerade deswegen gebührt Rotkäppchen ein herzlicher Dank von uns.
Am Pfingsmontag dann, suchten wir Königsberg in Bayern heim. Nun, es war Neuland für uns. Wir fühlten uns, denke ich, in etwa so wie seiner Zeit Käp`tn James Cook, als er auf seine Entdeckungsreisen ging. Aber wir wurden nicht enttäuscht. Echt stark, was dort an Stimmung abging. Ein Lob an das dortige Publikum, es gab kein besseres. Auch diesmal war der Veranstalter ganz aus dem Häuschen. Auch die alte Wildsau Manni war jedesmal mit von der Partie und immer bestens gelaunt. Ihr Bildnis habe ich im übertragenen Sinne an den Anfang dieser News gestellt. Ihr hättet dabei sein sollen, als unser Wolf als Zugabe sein Nesaja ins Miko tremolierte (geiler Ausdruck gell, fiel mir gerade so ein :-) ) Und der Chorgesang dazu, da konnte man direkt die Gänsehaut in all ihrer Pracht bewundern.
Am Ende unserer Vorstellung in Königsberg versprach mir mein Kollege Bernie-Bärchen, dass sich seine Schwester ganz besonders um mein bestes Stück kümmern würde. Ja, meine Lederhose wurde
etwas in Mitleidenschaft gezogen, kein Wunder bei der total ausgelassenen Stimmung der letzten Auftritte. Nun bin ich mal gespannt, was daraus wird.
Ich für meinen Teil darf mich bei den jeweiligen Veranstaltern, dem Publikum uns meinen Musikerkollegen bedanken, für drei gnadenlos tolle Gigs. Weiter so Jungs!!!!
Bleibt uns gewogen!
Herwig v. d. Z.
