DÖF oder DÖLF oder was............?
Ja meine lieben Freunde und Fans der Zeubelrieder…….oder was? Das werdet Ihr Euch bei dieser Headline wohl auch fragen, aber Euch kann geholfen werden. Am Donnerstag der abgelaufenen Woche waren wir bei meinem Posaunen-Kollegen Steffen zum 40. Geburtstag eingeladen und eben dieser Steffen wird von seinen Musik-Kollegen der „Kleinen“, Verzeihung, es muss heißen der „Jungen Aalbachtaler“ kurz DÖLF genannt. Nun rätsele ich schon seit geraumer Zeit, was DÖLF bedeutet. Zu Zeiten der Neuen deutschen Welle hat es eine Musikgruppe mit dem Namen DÖF („Deutsch-Österreichisches Feingefühl“ – ein Widerspruch schon in sich) gegeben, die mit dem wohl bekanntesten ihrer Hits „Codo der Dritte“ auf sich aufmerksam gemacht hat. Mit was aber hat Steffen auf sich aufmerksam gemacht, dass man ihm dem Namen DÖLF verpasst hat? Selbst meine ausgeprägte Phantasie reicht nicht aus, die näheren Hintergründe hierfür zu durchleuchten. DÖLF hat übrigens nicht nur ein exzessives, etwa 5-stündiges Geburtstagsständchen erhalten, nein, er hat in der Vielzahl seiner Geschenke auch ein T-Shirt in den Landesfarben des südpazifischen Inselstaates Tonga vorgefunden. Wir wissen natürlich alle, dass eben diese Landesfarben rot und weiß sind. Nachdem die Geburtstagsfeier beendet ist, kehrt nun langsam wieder Ruhe in das beschauliche Krensheim ein…….wahrscheinlich aber nur bis zu Steffen`s 50. Geburtstag.
Am Samstag gastierten wir in Frickenhausen am dortigen Festplatz am Main. Wie üblich begann das Spektakel mit dem Zug der Weinhoheiten, dem Markgrafen Babenberg, sowie allen weiteren Gästen, vom Rathaus zum Festzelt. Das Publikum offenbarte zu Beginn doch einige ungewohnte Schwächen, selbst die sonst so sangesfreudigen Marineflieger aus Nordholz blieben heuer außergewöhnlich stumm. Machten sich etwa allenthalben schon Sorgen um die Eurokrise breit? Die Frickenhäuser hatten jedenfalls das Patent-Rezept parat: ihre köstlichen Tropfen, gewonnen aus dem Saft der Reben.
Ein, zwei Gläschen Wein und der Kummer des Alltags schien behoben. Es liegt halt doch etwas Wahrheit in dem alten Lied, das einst Willy Schneider zum Besten gab: „Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein,…….“ Das Publikum hat anscheinend kräftig geschüttet und so war es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Party-Stimmung kein Ende nehmen wollte. Wir waren in Frickenhausen beinahe vollzählig, nur unser Charme-Bolzen, Matthias Mayer laboriert immer noch an einer Verletzung, die es ihm unmöglich machte, bei uns mitzuwirken. Doch mit Steffen, Burkard und Christian starteten wir eine gelungene, neue Charme-Offensive. Für den guten Ton sorgte wie immer unser Mischer Frank. Ihm und dem Rest meiner Kollegen, sowie den zahlreich erschienen Gästen ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz. Jetzt freuen wir uns alle auf das Zeubelrieder Highlight eines jeden Jahres, das Linsenspitzerfest am kommenden Wochenende.
Bleibt uns gewogen!
Herwig v. d. Z.
